In den letzten Jahren hat die Gewalt an Fussball- und Eishockeyspielen massiv zugenommen. Behörden und Sicherheitskräfte müssen oft ratlos zusehen, wenn Hooligans aufeinander losgehen, friedliche Zuschauer, Spieler und Unparteiische mit Pyrotechnik verletzten und enorme Sachschäden anrichten. Die Saubannerzügen im Sport müssen endlich gestoppt werden. Der von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) erarbeiteten Massnahmenkatalog ist richtungsweisend: Er verlangt ein hartes Durchgreifen auf allen Ebenen. Die FDP begrüsst namentlich, dass die Sportvereine stärker in die Verantwortung genommen werden und sich an den Sicherheitskosten finanziell mehr beteiligen müssen. Klar ist: Die Richtlinien der KKJPD dürfen nicht zum Papiertiger verkommen und müssen deshalb rasch umgesetzt werden.
Nationalrat Philipp Müller erklärt:
"Sportanlässe sollen wieder gefahrlose und friedliche Familienereignisse sein. Chaoten, die wie am 1. Mai an Fussball- und Eishockeyspielen randalieren, Unbeteiligte gefährden und fremdes Eigentum beschädigen, muss der Staat konsequent verfolgen und bestrafen. FDP.Die Liberalen begrüsst die Massnahmen der Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren, weil sie auf allen Ebenen ein härteres Durchgehen bewirken. Besonders wichtig ist, dass die Sportklubs mehr Verantwortung übernehmen und an den Sicherheitskosten stärker beteiligt werden. Es darf nicht sein, dass die Steuerzahler für die Saubannerzüge der Hooligans aufkommen."
Bern, 13.11.2009
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